• Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin
    Ansicht Stadt Crivitz
    Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin

Crivitz

Geschichte

Wald, Wasser, weite Äcker und Wiesen in hügeliger Landschaft sind der ungeheure natürliche Reichtum unserer Region. Diese Landschaft zog bereits früh Menschen an die Ufer des Crivitzer Sees. Das Stadtrecht für Crivitz wurde bereits 1251 erwähnt. Schwere Brände haben die mittelalterliche Bausubstanz, mit Ausnahme der Pfarrkirche, immer wieder vernichtet. 1704 brannte auch das mitten auf dem Marktplatz stehende Rathaus nieder. So ist dieser freie Platz der heutige Marktplatz.

Der Crivitzer See

Der Crivitzer See verleiht der Stadt einen romantischen Anblick. Ein Blick von den Seewiesen über den See zur Stadt mit der Kirche bietet ein immer wieder beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Der See kann auf einer Promenade umwandert werden. Er wird von dem Amtsbach durchflossen. Der Amtsbach fließt dann mitten durch Crivitz und ein ausgedehntes Feuchtgebiet bis hinein in den Barniner See. Der Crivitzer See ist ein Flachwassersee und ausschließlich ein Angelgewässer.

Sehenswertes

Dem Besucher von Crivitz bietet sich eine Vielfalt an Sehenswertem. Die gotische Stadtkirche aus dem 14. Jahrhundert mit ihren trutzigen Mauern ist nicht zu verfehlen. Besonders schön sind die bis zu 620 Jahre alten Fresken im Innenraum. Vom Zentrum, dem Marktplatz aus, gelangen sie zum Bürgerhaus mit der Bibliothek, dem Standesamt und dem Heimatmuseum. Gegenüber dem Bürgerhaus wird der Blick auf eine original englische Telefonzelle gelenkt. Sie ist ein Geschenk der befreundeten südenglischen Stadt Seaford. Das neue Amtsgebäude mit seinen umfangreichen Parkmöglichkeiten steht den Besuchern Dienstag und Donnerstag für Informationen offen.

Nur wenige Meter vom Marktplatz, die Fritz-Reuter-Straße entlang, befindet sich die ehem. Synagoge von Crivitz. Schon von außen ist dieses Gebäude durch seine besondere Architektur erkennbar. Dass dieses Gebäude überhaupt erhalten geblieben ist und nicht der Pogromnacht 1938 zum Opfer fiel, ist der zuvor erfolgten Privatisierung zu verdanken.

Das Arboretum ist 2006 auf über 7,5 ha, unmittelbar am See, in einem hügeligen Gelände sowie an dem ausgedehnten Feuchtbiotop mit dem vorbeifließenden Amtsbach angelegt worden. Der Besucher soll hier die heimischen und fremdländischen Baumarten und Sträucher besser erkennen und miteinander vergleichen können. Der Findlingslehrpfad entlang der Seepromenade gibt Einblicke in die Ablagerungen durch die Gletscher aus der letzten Eiszeit auf ihrem Rückzug von Skandinavien.

Ausgedehnte Wälder um Crivitz herum laden zu Fuß und mit dem Fahrrad zu erholsamen Wanderungen ein.

Radfahren und Wandern

Radtouren

Wandern/ Spazieren

Karte und Sehenswertes

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