Zinnhaus Parchim

Der Besuch des Baudenkmals lohnt sich schon wegen vieler selten gewordener Details. Ein gut erhaltenes Windrad im Dachstuhl, tiefhängende Eichenbalkendecken, steile Stiegen und das große Gewölbe mit wasserführendem Schacht sind zu besichtigen.

Das Zinnhaus von Parchim prägt das Bild der Langen Straße mit seiner auffälligen baulichen Gestaltung. Der Betrachter wird nach einigen Minuten sehr viele kleine besondere Details entdecken, die man nicht überfall findet.
Nach einem verheerenden Stadtbrand 1612 wurde das Zinnhaus durch den Stadtsprecher und Provisor der Marienkirche, Jürgen Clausen, neu errichtet. 1750 erwarb der Stadtsprecher und Zinngießer Johann Caspar Wage das Haus und verhalf es zu neuer Blüte. Durch Heirat ging es dann 1780 an den Kaufmann Jakob Christian Fanter, ein Großonkel von Fritz Reuter. Durch einen Eigentümerwechsel um 1800 erfolgte eine klassizistische Umgestaltung des Straßengiebels, so wie dieser sich heute darstellt. 1993 wurde das Haus in völlig desolatem Zustand geräumt. Seit 1999 wurde es komplett saniert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Details, wie ein gut erhaltenes Windenrad im Dachstuhl, eindrucksvolle Eichenbalkendecken und das große Gewölbe mit wasserführendem Schacht kann jederzeit besichtigt werden.

Häufig wird das Dachgeschoss in den Sommermonaten museal genutzt.

Es stehen Räumlichkeiten für bis zu 100 Personen zur Verfügung und es befindet sich ein ungarisches Restaurant im Gebäude.

Der Zugang für Behinderte ist möglich.

Kontaktinformationen

Zinnhaus Parchim
Lange Straße 24
19370 Parchim


03871 633814


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