Die Herzöge Mecklenburg-Schwerins verlegten Mitte des 18. Jahrhunderts ihre Residenz von Schwerin nach Ludwigslust. Wo zuvor ein Jagdschloss und ein kleines Dorf in der Stille der Griesen Gegend lagen, erschaffen die Baumeister nach barockem Plan ein Residenzschloss umrahmt von einer wohldurchdachten Stadt und einem imposanten Schlosspark.
Veranstaltungen und mehr
Während der Zeit als Ludwigslust Residenz war galt der Hof eines Herrschers (Friedrich der Fromme) bei der jungen Adelsgeneration als einer der langweiligsten Höfe Europas. Denn der Fromme hatte beinahe alles untersagt, was er für nicht gottgefällig hielt. Für Tanz und Schauspiel mussten die Amüsierwilligen schon weite Strecken fahren. Was der Herzog über alle Maßen schätzte, war die Kirchenmusik und so kamen zahlreiche Musiker mit exzellentem Ruf an den Ludwigsluster Hof. Tanz und Schauspiel sind in Ludwigslust längst wieder erlaubt! Aber in der erstklassigen Tradition der Musiker am Herzogshof stehen heute die Ludwigsluster Schlosskonzerte, das Kleine Fest im Großen Park (Festspiele Mecklenburg-Vorpommern) und der Sperger-Wettbewerb für Kontrabass.
Lebenslust und Genuss
Der Name der Stadt verspricht Genüsse und Lebenslust. Zum Barockfest und der Barockweihnacht wird der opulente Herzogshof für einen Tag wieder lebendig, können flanierende Damen und duellierende Herren bestaunt werden.
Genießern sei zudem die Sanddornmanufaktur empfohlen, die aus der orangen Beere erstaunliches zaubert.






















