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    Kanutour auf der Warnow
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Warnow und Sternberger Seenlandschaft

Ein Paradies für Kanusportbegeisterte und Naturfreunde!

Der Strom entspringt bei Grebbin nördlich von Parchim und mündet nach mehr als 150 Kilometern bei Warnemünde in die Ostsee. Bei ausreichendem Wasserstand ist die Warnow für geübte Kanuten und Paddler auf etwa 115 Kilometern fahrbar. Aber auch Anfänger stellt der Fluss auf den meisten Abschnitten vor keine allzu großen Probleme. Vorsicht ist aber zum Beispiel im Warnow-Durchbruchtal geboten. Während die Warnow sich in ihrem Verlauf überwiegend durch eine flache bis wellige Wiesenlandschaft zieht, wird es in der Nähe der Sternberger Burg abenteuerlich. Hier fließt auch die Mildenitz in die Warnow und sorgt für zusätzlichen Schub. Höhere Hänge und stetig lauter werdendes Wasserrauschen kündigen die bevorstehende Herausforderung an. An diesen wildwasserartigen Abschnitt sollten sich nur erfahrene Paddler mit robusten Booten und entsprechender Schutzausrüstung wagen.

Der Fluss bietet Naturfreunden Gelegenheit, ganz ohne Stress Tiere und Landschaft zu beobachten. Und das lohnt sich, denn die Warnow ist ein echtes Naturparadies. Paddler und Kanuten passieren während ihrer Fahrt einige Biberburgen und mit ein bisschen Glück lässt sich sogar einer der großen Nager im Wasser blicken. In ihrem Verlauf durchquert die Warnow zahlreiche Naturschutzgebiete und Naturparks, wie den Naturpark Sternberger Seenland.
Im gesamten Verlauf der Warnow gibt es Gelegenheit, Kanus oder Paddelboote zu mieten oder auch einmal abseits des Flusses auf Entdeckungstour zu gehen. Spezielle Rastplätze für Wasserwanderer gibt es zum Beispiel in Vorbeck, Weitendorf, am Sternberger See sowie in Eickhof, Rühn und Bützow. Einige Kanuverleiher bieten selbst im Winter Touren an.